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Technik
 
Peugeot FAP Filtersysteme, V6, Partikelfilter, Motor, Russausstoss, Russpartikel
Peugeot FAP Filtersysteme, V6, Partikelfilter, Motor, Russausstoss, Russpartikel

1. Weiß belibt weiß – mit dem FAP-Filtersystem ist Ruß kein Thema..

2. V6-Power ohne Reue und Ruß

3. Geschlossenes Partikelfilter-System

4. Filterkörper mit feinen Poren

 

FAP-Filtersysteme
Rauchen ist out
Der Diesel - trotz geringeren Verbrauchs von Umweltschützern wegen des Krebsrisikos kritisiert - boomt wie man es selten erlebt hat. Und diese Tatsache schwärzt die ansonsten reine Weste des Selbstzünders im wahren Sinne des Wortes: Verantwortlich ist der signifikante Ruß-Ausstoß. Dagegen unternimmt man etwas - allen voran der PSA-Konzern mit dem wirkungsvollen FAP-Filtersystem, um das es hier geht.

Wie ungerecht das Leben doch wieder ist. Oberflächlich betrachtet müsste man den Diesel für wesentlich umweltgerechter halten - verbraucht er doch einen guten Teil weniger als sein eng mit ihm verwandter Bruder Otto.
Aber nicht nur Wissenschaftler machen darauf aufmerksam, dass die Rußpartikel, die der Diesel nunmal speit, krebserregend sind.
Da Menschen ja auch zur Umwelt gehören, macht dieser Umstand ihm einen Strich durch die Reinheits-Rechnung.

 

Genau dagegen kämpft PSA - mit der FAP-Partikelfilter-Technologie. Und tatsächlich scheint sich mit deren Hilfe ein effektiver Partikel-Abbau realisieren zu lassen.
Bereits seit Mitte 2000 ist sie im Einsatz; der Peugeot 607 2,2 HDI war international das erste Fahrzeug mit FAP-Technik.
Seitdem konnten 500.000 Ruß-arme Diesel an Kunden ausgegeben werden. Neben dem Peugeot 607 verfügen inzwischen auch die Modelle 307, 406 sowie selbstverständlich der 807 über das Reinigungssystem.
Aus dem Citroen-Programm lauten die Teilnehmer C5 und C8. Damit fahren immerhin sechs Diesel-Fahrzeuge aus der Konzern-Familie deutlich umweltfreundlicher.

 

Dabei werden sämtliche Ruß-Bestandteile nicht nur in einer Filteranlage gespeichert, deren Filterelement dann wiederum entsorgt werden müsste - was die Belastungsproblematik nur verlagern würde.
Stattdessen wird die hohe Abgastemperatur des Selbstzünders genutzt, um die anfallenden Rußteilchen komplett zu verbrennen.
Bisher allerdings musste die Anlage aufgrund von Verschleißerscheinungen alle 80.000 Kilometer ausgetauscht werden.
Ein seit Ende 2002 zum Einsatz kommendes Additiv, das die Katalyse-Wirkung erhöht, kann nicht nur die Abbau-Geschwindigkeit der Partikel drastisch erhöhen, sondern schont auch die Filteranlage, indem eine Bildung von Rückständen auf der Filter-Architektur verhindert wird; dies ermöglicht eine Ausdehnung der Wartungs-Intervalle auf 120.000 Kilometer. Ein Fünfliter-Additiv-Behälter unterhalb des Kraftstoff-Tanks sorgt für einen ausreichenden Vorrat. Die Einspritzeinrichtung für den Behälter der zusätzlichen Flüssigsubstanz kommuniziert mit dem Motor-Management des HDI, um zu gegebenem Zeitpunkt aktiv zu werden.
Angestrebt für die Zukunft ist es, eine völlig wartungsfreie Anlage zu installieren, mit der bereits nächstes Jahr gerechnet werden kann.

 

In Kauf genommen werden muss schließlich, dass der umweltfreundlichere Diesel alle einhundert Kilometer bis zu 0,2 Liter Treibstoff mehr verbraucht. Dieser Umstand ist nicht zuletzt auf die erforderliche Kraftstoff-Nacheinspritzung zurückzuführen, welche für einen Anstieg der Abgastemperatur unter ungünstigen Betriebsbedingungen des Motors sorgt. Somit wird unter allen Umständen eine schnelle Regeneration des Filters erzielt.
Der Preis allerdings lohnt sich - setzt ein mit FAP ausgestatteter Selbstzünder doch Maßstäbe bei den Ruß-Emissionen

 

Fazit: Die FAP-Filteranlage stellt ein ausgeklügeltes System dar, das anfallende Ruß-Teilchen nicht nur wegfiltert und speichert, sondern nahezu vollständig abbaut. Somit erhält der Diesel einen neuen Stellenwert in Sachen Umweltverträglichkeit, der ihm - neben den ohnehin schon attraktiven Eigenschaften wie kräftiges Drehmoment sowie niedriger Spritverbrauch - einen weiteren Bonus-Punkt verschaffen dürfte.
Zudem wird er hinsichtlich Besteuerung bis in die Zukunft hinein ausgezeichnet gewappnet sein, denn den strengen europäischen Abgas-Hürden sieht PSA mit seiner Technik gelassen entgegen. Und die Kunden werden sich für einen günstigen Steuersatz bedanken - damit kann man zufrieden sein, und es zeigt sich einmal mehr: Rauchen ist out, auch beim Auto.



 
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