teve Appleton lässt sicher viele Mädchenherzen höher schlagen, doch werden beim Hören und Sehen des Pop-Newcomers bestimmt auch zahlreichen Jungs die Knie weich... Meistens wohl auf Computer- und TV-Bildschirmen, denn der Star dürfte persönlich eher schwierig anzutreffen sein. Wenn es um die "Smart-Klasse" geht, ist Steve aber dabei. Eine Traube junger Mädels wedeln ihm mit Autogrammzetteln entgegen, aber statt Signatur gibt es kurz und knackig Infos darüber, wie gut der ForTwo ist. CO2-Ausstoß und Abmessungen sind seine beiden Asse, die er in der City virtuos ausspielen kann. Steve dagegen kann gekonnt mit dem Klavier umgehen; schon seit seiner Kindheit spielt er, mit 15 dann in einem Edelrestaurant, nicht nur, um das Taschengeld aufzubessern, sondern – viel wertvoller – zwecks Training. Gitarre bringt sich der smarte Junge selbst bei. Steve Appleton ist ein musikalisches Großkaliber, kein seichtes Casting-Opfer. Er entwickelt einen eigenen Sound ("Dirty Funk") – eine Mischung aus verschiedenen Richtungen, die Gitarre, Hip Hop und Drum'n'Bass miteinander vereint.
Aber warum passt gerade Steve Appleton zu Smart? Vielleicht weil er ein typischer Stadtmensch ist oder zumindest so, wie man sich jemanden vorstellt, der aus der City kommt. Aufgeschlossen und Lebensfreude vermittelnd titscht Steve durch die Gegend, am Puls der Zeit und vor allem mit gehörig Potenzial. Er ist einer der Newcomer 2009 schlechthin im internationalen Musik-Business. Im Sommer 2007 unterschrieb er einen Vertrag bei RCA, inzwischen ist er längst bei Sony BMG untergekommen und veröffentlichte mit "Dirty Funk" dieses Jahr seine erste Single in Großbritannien.
Sein aktuelles Album trägt den Titel "When The Sun Comes Up" benannt nach dem gleichnamigen Track der sinnbildlich für das gesamte Album steht. Es ist ein Song der die großartigen Nächte beschreibt, aus denen ein Teenager-Leben so besteht. Es ist der Sound der Clubs, in denen man bis 5 Uhr morgens abfeiert, es ist der Sound der Nachtbusse, die durch die Stadt brettern, es ist der Sound der ersten U-Bahn am Morgen, die einen nach Hause bringt, runtergerockt aber glücklich - während die frisch geduschten Berufspendler in die Abteile strömen, bereit für einen neuen, stressigen Arbeitstag. Es ist ein Song, der vom Jungsein handelt, etwas, mit dem wir alle irgendwann mal zu tun haben und klarkommen müssen.
Solltest du jetzt ein vages Klangbild im Kopf haben, das sowohl modern als auch traditionell ist, gleichzeitig elektronisch und akustisch, dir aber beim besten Willen nicht vorstellen kannst, wie dies in der Praxis umsetzbar sein soll – dann musst du dir nur Steve Appletons Songs reinziehen. Besonders empfehlensert: Steves aktuelle Single "City won't sleep"!
Die TV-Spots mit Steve und dem Smart ForTwo laufen seit Wochen rauf und runter und versetzen viele Jungs per Internet in Wallung. Smart muss aufpassen, dass der kleine Zweitürer nicht untergeht in einem so aufregenden Umfeld. Oder doch nicht? Aber nein, ganz im Gegenteil – demnächst nämlich werden sogar Steve Appleton-Fans auch noch den Smart ForTwo kennen und vielleicht sogar lieben lernen. Wenn der Star nämlich über die Bildschirme flimmert und seine Anhänger willkommen in der Smart-Klasse heißt. Bleibt zu hoffen, dass der stadttaugliche Zweisitzer eine genauso große Zukunft hat, wie Steve Appleton vorausgesagt wird.