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Jäger
und Förster hatten es jahrelang schwer bei
VW: Seit dem erfolglosen Golf Country war zunächst
kein Geländewagen mehr aus Wolfsburg zu bekommen.
Erst 2002 wagte man sich mit dem Touareg wieder
auf unbefestigtes Gelände und machte erfolgreich
Jagd auf die Konkurrenz. Der Touareg ist zwar
kein waschechter Geländewagen, jedoch ein
typischer Vertreter der Kategorie gehobener SUV
mit ordentlichem Wühl-Vermögen.
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| Der
CrossGolf kommt etwas höher daher |
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Gekauft haben den Touareg
aber nicht Leute, die damit abseits der Wege Mutter
Natur erkunden wollen, sondern vornehmlich jene
Klientel, welche die erhöhte Sitzposition
und vor allem das Aussehen eines Geländewagens
schätzt. Genau hier setzt die ausschließlich
allradfreie Cross-Familie von VW an, deren neuester
Vertreter ab Februar der CrossGolf ist. Er basiert
auf dem Golf Plus und wagt samt eigenständigen
Stoßfängern, Seitenbeplankungen und
angedeutetem Unterfahrschutz sowie einem um 20
mm höhergelegten Schlechtwegefahrwerk und
weiteren Details den Spagat zwischen Kompaktwagen,
Van und SUV zumindest optisch.
Neue Pfade werden im Kapitel Antrieb nicht gegangen,
hier findet man Bekanntes aus der Konzern-Palette:
Der frontgetriebene CrossGolf wird zur Markteinführung
mit je zwei Benzinern und zwei Dieseln verfügbar
sein: Die Basis bildet ein 1,6 Liter großer
Benziner mit 102 PS, gefolgt vom Diesel 1.9 TDI
mit 105 PS. Die Spitze teilen sich mit 140 PS
der 2.0 TDI und der 1.4 TSI. Optional sind, bis
auf den 1.6, alle Modelle mit DSG kombinierbar.
Die Preise werden ab ca. 22.500 Euro starten.
Serienmäßig gibt es dafür eine
Klimaanlage, sechs Airbags und ABS mit Bremsassistent.
Den Anhängerbetrieb erleichtert das ebenfalls
serienmäßige ESP mit Gegenlenkfunktion
und Gespannstabilisierung. Der Rußpartikelfilter
bei den Dieselmotoren sorgt dafür, dass Wald
und Wiesen sauber bleiben.
Im Innenraum finden sich praktische Lösungen
wie eine verstellbare Rücksitzbank und Klapptische
für die Fondpassagiere. Unter den serienmäßigen
Sportsitzen finden sich Staufächer. Details
wie Alu-Applikationen und Einstiegsleisten mit
CrossGolf-Schriftzug unterscheiden ihn von seinen
Golf Plus Brüdern. Außerdem ist exklusiv
für diese Baureihe der Farbton Ice
Silver Magic vorbehalten. Außen fallen
zudem die großen 17-Zoll-Leichtmetallräder
mit Reifen im Niederquerschnitt und ein weiterer
großer Modellschriftzug an den hinteren
Türen auf.
Der CrossGolf ist ein typischer Vertreter des
neuen Trends hochbauender Crossover wie beispielsweise
dem Dodge Caliber und stellt neben dem CrossPolo
und dem bald folgenden CrossTouran die Mitte in
der Cross-Familie dar. Volkswagen aber noch keineswegs
am Ende mit seinem Jägerlatein:
Zur IAA 2007 kommt der VW Tiguan, diesmal aber
ein echter SUV. Weidmänner wird
der CrossGolf nicht überzeugen, aber sicherlich
in den Schilderwäldern der Großstädte
und auf geteerten Straßen anzutreffen sein.
Wie oft, bleibt abzuwarten.
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