spacer

spacer
Home Fahrberichte QD-Spot Technik Young n Old Galerie Vorschau Archiv
spacer
spacer spacer
 
Fahrberichte & Tests
 
Toyota Verso Seitenansicht, Innnenraum
Toyota Verso Frontansicht

1. Flexibilität ist Trumpf – der Verso ist ein Meister darin...

2. Kompaktvans müssen nicht Trist sein – der Verso gehört zur stylischen Fraktion...

3. Der Verso-Cupholder nimmt auch große Kaliber...

4. Schneidige Scheinwerfer sorgen für eine dynamische Front

 

Der Toyota Verso im Test
Universal-Geehrt
Kompaktvans können Spaß machen, schön aussehen und ordentlich um die Ecken flitzen, nur alles zusammen gelingt meistens nicht. Wie sieht es denn beim neuen Verso aus? Er scheint diesem Ideal zumindest nicht weit entfernt. Fahrbericht.
A

uch bei Toyota ist die Wirtschaftskrise angekommen, aber das Unternehmen steckt nicht wirklich in der Krise, auch wenn die Manager nun jammern. Bei den vorhandenen Bargeldmengen verträgt die Firma auch mal ein oder zwei schlechte Jahre. Damit es allerdings gar nicht erst dazu kommt, geben die Japaner jetzt so richtig Gas und werden in der nächsten Zeit ein Modell nach dem anderen auf den Markt werfen. Der Verso gehört auch zu den interessanten Novizen; zwar zählt das Kompaktvan-Segment inzwischen zu den konventionellen Größen, aber der asiatische Neuzugang birgt einige Schmankerl und ist natürlich richtig flexibel. Zudem sieht er gut aus und kommt – perfekt auf den europäischen Geschmack abgestimmt – mit schneidigen Linien daher. Einen attraktiven Allrounder haben Toyotas Zeichner hier auf die Räder gestellt, geprägt von einer Paarung aus erfrischender Moderne mit moderater Sportlichkeit. Und innen? Von "Smart Wave" sprechen die Verantwortlichen und meinen damit den in Wellenform gehaltenen Armaturenträger, der zusammen mit den hochwertigen Materialien zu einem deutlichen Wohlfühl-Faktor beitragen soll und das Interieur vom reinen Funktionalitätsgedanken distanziert.

 

Funktioniert das auch? Klar, den langweilig-angestaubten Nipponbomber mimen die Produkte aus dem Hause Toyota längst nicht mehr und verstehen es inzwischen ausgezeichnet, souverän auf der Lifestyle-Welle mitzusurfen. Und so empfängt der Verso seine Passagiere mit einem kleinen Innenarchitektur-Kunstwerk, das obendrein praktische Features bereithält, um möglichst viele Dinge auf langen Fahrten unauffällig unterzubringen. Cupholder, intelligent angeordnete Fächer, das zweiteilige Handschuhfach und Taschen eignen sich dafür hervorragend. Die geschwungene Tafel beinhaltet übrigens auch Drehzahlmesser wie Tacho – und zwar mittig angeordnet, so dass auch der Beifahrer beide Skalen gut einsehen kann. Abends präsentieren sie sich in sanftem Orange illuminiert, genau wie auch die Fahrgastzelle. Das Platzangebot überzeugt ebenfalls – luftige Raumverhältnisse lassen selbst großgewachsene Mitfahrer keineswegs leiden. Da der Radstand im Vergleich zum Vorgänger verlängert wurde, weilt man auch in der zweiten Sitzreihe eher freizügig. Knie an Vordersitzlehne? Dazu wird es nicht kommen. Also zack die Klapptische runter (je nach Version) – dann kann das Picknick schon während der Fahrt beginnen.

 

Aber bitte nicht die schön straffen Stoffpolster verschmutzen. Hier kann man ohne Probleme ein paar Stunden ermüdungsfrei verbringen, Tourerqualitäten besitzt der Kompaktvan also definitiv. Clevere Detaillösungen wie zum Beispiel eine in den Innenspiegel integrierte Rückfahrkamera gestalten das Zusammenleben mit ihm attraktiver. Dank hochvariabler Sessel lassen sich vielfältige Aufgaben übernehmen; natürlich kann auch die zweite Reihe in Längsrichtung verschoben werden, um zu entscheiden, ob man den Insassen oder dem Gepäck mehr Luft zum atmen lassen will. Das erfolgt entweder im Ganzen oder für sämtliche drei Sitze einzeln. Dass die gegen Mehrpreis lieferbaren Stühle der dritten Reihe freilich nicht ganz so fernreisetauglich sind, liegt auf der Hand. Aber kurze Strecken lassen sich schon zurücklegen, sofern man zu den Durchschnittseuropäern gehört. Wenn das hintere Gestühl umgeklappt wird, entsteht selbstverständlich eine ebene Ladefläche – in diesem Fall schluckt der Verso bis zu 1.740 Liter – ein stattlicher Wert. Nicht weniger als fünf verschiedene Motorversionen sind für ihn übrigens bestellbar – das sollte jedem Anspruch genügen.

Erste Ausfahrten mit dem 1,8-Liter-Benziner (147 PS) sowie dem 150 PS starken Diesel (2,2) zeigen, dass man auch diesseits der 200 PS-Schwelle durchaus behände unterwegs sein kann. Vor allem der kultivierte Commonrail-Selbstzünder macht dem Fronttriebler mächtig Beine, sobald der Lader vollen Druck aufgebaut hat. Dagegen braucht der Otto-Vierzylinder ordentlich Drehzahlen, wenn es zügig nach vorn gehen soll. In Sachen Sound benimmt er sich bis in hohe Drehzahlregionen hinein unauffällig. Beide Varianten verfügen jedenfalls über agile Fahrwerke – ganz schön dynamisch für die Fahrzeugkategorie umrundet der Verso Kehren jeglicher Art, ohne die menschliche Fracht über Gebühr durchzurütteln, sobald Schlechtwege-Passagen anstehen. Mit präziser Lenkung und leichtgängiger Schaltung ist der Euro-Japaner bestens gerüstet für eine bunte Auswahl verschiedener Verkehrssituationen. Neu ist die so genannte aktive Lenkkraft-Kompensation; mit Hilfe dieser Technik erkennt das System ruckartige Lenkbewegungen und regelt die Servounterstützung blitzschnell entsprechend zurück, um eine weichere Fahrweise zu erzielen. Vibrationen im Lenkrad vermag die Vorrichtung ebenfalls aktiv zu eliminieren.

 

Damit der Van erschwinglich bleibt, beginnt die Basis schon bei 21.150 Euro (1,6-Liter) und bietet dafür Antiblockiersystem, sieben Airbags, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn, Radioanlage, elektronisches Stabilitätsprogramm und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Die nächststärkere 1,8-Liter-Variante kostet ab 23.700 Euro – für einen weiteren Tausender rollt der Japaner in der siebensitzigen "Verso Life"-Line an, die zusätzlich mit Kopfairbags auch in der dritten Sitzreihe, Freisprechanlage und Klimaanlage aufwartet. Die Executive-Ausführung kostet in Verbindung mit dem 147 PS-Benzinmotor 28.100 Euro und zeigt sich ziemlich luxuriös ausgerüstet mit automatisch abblendendem Innenspiegel, Leichtmetallrädern, Regensensor, Rückfahrkamera, schlüssellosem Schließsystem, Sitzheizung, Tempomat und Xenonlicht. Diesel gibt es von 23.500 Euro (126 PS, Verso) bis 31.650 Euro (177 PS, Verso Executive). Navigationssysteme sind zwischen 950 Euro und 1.900 Euro lieferbar – in beiden Fällen ist ganz Europa auf der Karte, und es gibt Farbmonitoren mit 6,5 respektive sieben Zoll. Sonderlacke kosten 490 Euro, und ein ganz besonderes Extra ist das ausschließlich mit dem Executive kombinierbare Panorama-Glasdach: Es kostet moderate 650 Euro.

 

Fazit: Der Toyota Verso ist ein schick gezeichneter Van mit modernen Zügen. Das komfortable Vehikel bietet neben markantem Design viel Fahrkomfort und Flexibilität. Ein attraktives Motorenangebot rundet die Palette der positiven Eigenschaften ab – die Selbstzünder-Aggregate erfüllen durchweg die Euro 5-Norm.



 
Neu im Mag
spacer spacer spacer spacer spacer spacer spacer

Zweikampf

Volkswagen zeigt dem Wettbewerb auch in Detroit die Zähne und baggert mit einem optisch... >>MEHR
VW New Compact Coupé Frontansicht
spacer

Universal-
Geehrt

Kompaktvans können Spaß machen, schön aussehen und ordentlich um die... >>MEHR

Kia Sportage Heck
spacer

Rechner-

Exempel

Mit dem fast vollständig computerentwickelten Fiat Bravo lässt die Marke die aus...>>MEHR
Opel Meriva Frontansicht, Türen
spacer

X. Dimension

Waren SUV in der Anfangszeit noch interessante Objekte im Verkehr, nach denen man sich... >>MEHR
BMW X6 Frontansicht
spacer spacer spacer spacer spacer spacer spacer
spacer
spacer
spacer spacer
spacer

Aktuelle Nachrichten, neues vom Genfer Automobilsalon, der Detroit Autoshow, und Berichte aus Auto, Motor, Technik, Umwelt, Mode, Trend, Lifestyle, Queer und Gay. Im Online-Artikelarchiv auch kostenlos recherchierbar. Dazu News, Fahrberichte, Tests, Videos, Bilder, Termine und exklusive Interviews aus allen Bereichen des Autos von der DRIVERSNET-Redaktion.


FAHRBERICHTE & TESTS
| TECHNIK | ALTERNATIVE ANTRIEBE | GAY TREND & LIFESTYLE | VIDEOS

 
SENFKOMM Medien