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Fahrberichte & Tests
 
Subaru XV Front-Ansicht, Innenraum
Subaru XV Heck-Ansicht, Scheinwerfer

 

1. Der Innenraum des XV präsentiert sich aufgeräumt und sauber verarbeitet...

2. Vor allem in peppigen Farben wirkt das SUV stylisch...

3. Schicke Alus werten den XV auf..:

4. Die XV-Heckpartie sieht gefällig aus...

 

Der XV im Test
Boxer muss sein
Mit dem XV bietet Subaru ein Modell für urban angehauchte Kunden, ohne die klassischen Allrad-Fertigkeiten zu vernachlässigen. Im folgenden geht es um die Dieselvariante, die der Hersteller natürlich auch in Boxer-Form bereithält.

Wer an Subaru denkt, denkt gleichzeitig auch an Allradantrieb und Boxermotoren. Und wenn es auch schon frontgetriebene Markenvertreter gab: Derzeit ist die Palette frei von Ausreißern, der Hersteller bleibt seinen Prinzipien also treu. Das heißt aber keineswegs, dass es sich um langweilige Allerweltskost für Bauern oder Förster handelt, ein Vorurteil, mit dem die feine japanische Marke zu kämpfen hat. Ein Blick auf den XV genügt, um mit dem Irrglauben aufzuräumen. Alleine die bunt-stylische Farbpalette zeigt, wohin die Reise gehen soll. Das als kompaktes SUV ausgelegte Allzweckvehikel mit ansehnlichem Design soll auch und gerade mobile Städter ansprechen, die beim Ausflug in ländliche Gefilde nicht stecken bleiben möchten, falls sie einen Abstecher auf unwegsames Terrain wagen. Kein Problem, dank obligatorischem permanentem Allradantrieb bleibt man auch auf schlammigen Passagen nicht auf der Strecke.


Eine weitere Subaru-Spezialität sind Boxermotoren – der Hersteller führte den ersten Selbstzünder in dieser Zylinder-Formation ein. Aus zwei Litern Hubraum schöpfen die Ingenieure 147 PS. In puncto Sound benimmt sich das Triebwerk allerdings recht gewöhnlich und gibt seine Verbrennungsart durchaus preis, ohne jedoch über Gebühr laut zu sein. Auch typisches Nageln verkneift sich das Aggregat spätestens nach der Warmlaufphase. Nach einer minimalen Anfahrschwäche legt sich der mit 350 Nm zugkräftige Common-Rail ordentlich ins Zeug und beschleunigt den XV nahezu schlupffrei. Das Werk nennt 9,3 Sekunden für den Standard-Sprint auf 100 km/h – damit ist der Allrounder für heutige Verhältnisse zwar nicht mehr athletisch, aber alles andere als langsam. Ein exakt schaltbares Sechsgang-Getriebe erlaubt problemlose Übersetzungswechsel, doch häufig schalten muss man angesichts des früh (1.600 Touren) anliegenden Spitzendrehmoments ohnehin selten.


Ein Mitteldifferenzial mit Viskosperre verteilt die Kraft zwischen den beiden Achsen — ein richtiger Geländegänger ist der XV natürlich nicht. Unverständlich, dass der Übersetzungssplit lediglich für den Basisbenziner lieferbar ist, wo doch gerade der zugstarke Selbstzünder zum Extremkletterer mutieren könnte mit einer Untersetzung. Die Fahrwerker haben zumindest vorgesorgt und ihm robuste Metallbuchsen (statt Gummi) für die Gelenke der hinteren Querlenker spendiert, um dem Kraxler die Achsvermessung zu ersparen nach einem Ausritt ins unbequeme Geröll.
Allerdings überzeugt der hübsch gestaltete Japaner mit veritablem Fahrkomfort auf dem Asphalt. Und das liegt — spürbar vor allem auf der langen Reise — nicht nur an der sanft abgestimmten Dämpfung, sondern ebenso am vorzüglichen Raumangebot sowie leisen Fahrgeräuschen um Richtgeschwindigkeit herum. Kommode Sitze vorn und hinten halten die Passagiere selbst viele hundert Kilometer am Stück bei Laune.
Dabei kann man die Zeit gut nutzen, um das doch recht komplexe Menüsystem zu erfassen, das zumindest in Verbindung mit dem integrierten Navi auf die XV-Besitzer zukommen wird. Nach ein paar Trial-and-Error-Sessions hat man die Anlage indes recht gut im Griff. Die Innenarchitekten haben sich bemüht, die Knöpfchen-Flut nicht ausufern zu lassen – doch ein Multifunktionslenkrad, das den Namen verdient, gönnteb die Entwickler dem XV schon. Daneben gibt es sachliche Instrumente und ein kleines Farbdisplay hoch auf dem Instrumententräger mit den wichtigsten Informationen für den Fahrbetrieb.


Wer zum 2.0D greift, muss mindestens 27.200 Euro (Basispreis 21.900 Euro) anlegen für den XV. Mit ein bisschen Disziplin könnte man glatt auf Sonderausstattungen verzichten, denn mit Klimaautomatik und Radioanlage sind die wichtigsten Positionen abgegolten. Auch die volle Sicherheitsausrüstung ist an Bord inklusive ESP und sogar Knieairbag. Nervige Assistenten wie zum Beispiel ein unnötiger Spurhaltepiepser wird erfrischenderweise gar nicht erst angeboten. Dennoch ist klar: In Sachen Fahrerassistenz wird Subaru in den nächsten Jahren noch aufrüsten müssen. Die Topausstattung „Exclusive“ (31.900 Euro) lässt mit Bluetooth-Freisprechanlage, elektrisch verstellbarem Fahrersitz, Navi, Rückfahrkamera, schlüssellosem Schließsystem, Sitzheizung, Tempomat und Xenonlicht immerhin kaum noch Wünsche offen. Jetzt muss nur noch die richtige Farbwahl getroffen werden. Kostenpunkt: 540 Euro für einen schrillen Ton. Doch der darf beim XV nicht fehlen.



 
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