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Special
 

Citroen C4 Aircross, Front, Innenraum

Citroen C4 Aircross, Heck-Ansicht

 

1. Der Doppelwinkel täuscht – der Innenraum entstammt dem Mitsubishi ASX…
2. Der Citroën C4 Aircross ist ein gefälliges SUV...
3. Die Mittelkonsole präsentiert sich aufgeräumt...

4. Schicke Design-Spielereien erfreuen den Kunden mit Sinn fürs Schöne...

 

Citroen & Mitsubishi im Test

Einer für alle

Die so genannte globale GS-Plattform von Mitsubishi dient rund 20 völlig unterschiedlich kategorisierten Fahrzeugen aus dem Fiat-Chrysler-PSA-Verbund sowie Mitsubishi als Bodengruppen-Spender. In der folgenden Abhandlung geht es insbesondere um die beiden Offerten Citroën C4 Aircross und Mitsubishi Outlander.

Autohersteller müssen angesichts des heutigen Entwicklungsaufwandes schauen, wo sie Kosten sparen können. Daher werden immer öfter nicht nur markenintern Plattformen geteilt, sondern auch zunehmend herstellerübergreifend. Die Mitsubishi GS-Plattform ist ein gutes Beispiel für solch einen Vorgang: Rund 20 Fahrzeuge nutzen sie als Bodengruppe – darunter auch in Europa bekannte Größen wie Chrysler Sebring (Cabrio und Limousine), Dodge Caliber, Fiat Freemont, Jeep Compass und der traditionsreiche Mitsubishi Lancer. Auch der nützliche Mitsubishi Outlander steht auf der GS-Plattform und der nicht weniger nützliche Citroën C4 Aircross ebenso. Beide Autos bieten viel für verhältnismäßig wenig Geld – wer möchte, bekommt obendrein Allradantrieb.

 

Wer sich für den Franzosen entscheidet, muss für etwas weniger Auto (4,34 m Länge) mindestens 24.240 Euro bezahlen – und bekommt den klangvollen Namen einer französischen Traditionsmarke. In diesem Fall werkelt ein 117 PS starker 1,6-Liter-Ottomotor mit vier Zylindern unter der Motorhaube. Der über 30 Zentimeter längere Outlander wird schon ab 22.990 Euro feilgeboten; und das, obwohl er kräftige 150 Pferde aus zwei Litern Hubraum (ebenfalls ein Benziner) bietet. Das ist exakt die Leistung, die auch unsere beiden Testwagen auf alle beide Achsen verteilten. Allerdings stammt der Output aus zwei verschiedenen Selbstzündern – beim C4 Aircross reichen 1,8 Liter, während der Punch beim Outlander aus 2,3 Litern Volumen kommt. Im Drehmoment macht sich das natürlich bemerkbar: Immerhin 300 Nm stemmt der Aircross ab 2.000 Touren auf die Kurbelwelle – beim Japaner stehen im Falle der hier besprochenen Automatikversion 360 Nm ab niedrigen 1.500 Umdrehungen zur Verfügung.

 

Der Aircross trägt den innovativen, niederverdichteten Diesel mit variablen Öffnungszeiten der Einlassventile unter der Haube; dieser technische Kniff nimmt in positiver Weise Einfluss auf die Gemischbildung und optimiert die Bedingungen hinsichtlich Verbrennung sowie NOx-Entstehung. Darüber erlaubt eine niedrige Verdichtung eine leichtere Bauweise des Triebwerks, was dabei hilft, das Wagengewicht und damit in letzter Konsequenz auch den Kraftstoffkonsum zu reduzieren. Das Outlander-Aggregat weist mit 14:9 ebenso eine erstaunlich geringe Kompression auf für einen Diesel. Für die Motorencharakteristik spielt das indes keine Rolle – beide Maschinen sind als waschechte Selbstzünder identifizierbar. Das gilt sowohl für Geräuschkultur als auch Ansprechverhalten.

 

Mit einer ganz leichten Verzögerung muss beim Start also gerechnet werden; sobald die Turbos aber den nötigen Ladedruck haben, legen sowohl Aircross als auch Outlander druckvoll los. Klar, es sind keine Straßenfeger, aber man kann mit der Leistung wunderbar leben. Mit einer Werksangabe von 11,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h bewegt sich der Mitsubishi freilich nicht auf emotionalem Terrain, erledigt die Hauptdisziplinen wie Autobahn und Überlandverkehr aber durchaus souverän. Der hier besprochene Outlander ging mit weich schaltender Sechsstufen-Automatik an den Start, was im Alltag einen spürbaren Komfortgewinn mit sich bringt. Die Antriebseinheit des Aircross fühlt sich trotz 60 Nm weniger Zugkraft ähnlich an. Er hat den Vorteil, über 100 kg weniger zu wiegen und ist außerdem mit einem manuellen Getriebe angetreten. Somit fallen die Wandlerverluste beim Anfahren weg. Die Werksangabe für den Standardsprint von 11,5 Sekunden bestätigt den Eindruck in der Fahrpraxis. Wer zügig vom Fleck kommen möchte, muss die Drehzahl ein wenig höher halten, denn die Drehmomentspitze erreicht der 1,8-Liter erst ab 2.000 Touren. Und keine Sorge, die Gefahr eines versehentlichen Kavalierstarts ist dank Allradantrieb kaum gegeben.

 

 

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