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Kraftpaket aus Ingolstadt: Der RS6 |
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AUF IN DEN FRÜHLING
Automobilisten
wissen: Mit dem Genfer Autosalon beginnt der Autofrühling.
Angesichts der gebotenen Modellvielfalt assoziiert man allerdings
einen kräftigen Herbst-Sturm.
Bei Audi beginnt man
dieses Jahr ganz unten und endet im oberen Bereich der automobilen
Skala. In Genf legen die Ingolstädter den Schwerpunkt
mehr unter das Blechkleid im Mittelpunkt stehen altbekannte
Karossen, die durch technische Innovationen neu aufblühen.
Den Einstand bildet der neue Audi
A 2 1,6 FSI. Er präsentiert sich mit moderner
Benzin-Direkteinspritzung. Sein 1,6-Liter-Motor leistet ganze
81 KW (110 PS) bei einem Verbrauch von lediglich 5,9 Liter
Superplus auf 100 Kilometern (1999/100/EG).
Auch bei der Masse konnte Audi punkten: Aluminiumkarosserie
und Space-Frame-Technik sorgen dafür, dass 995 kg Leergewicht
nicht überschritten werden.
Daraus ergeben sich durchaus sportliche Fahrleistungen. Nur
9,8 Sekunden vergehen bis Tempo einhundert, und die Höchstgeschwindigkeit
des kleinen A 2 beträgt 202 km/h.
Auch im höheren Leistungssegment
gibt es neues. Der Audi Allroad
bekommt nun einen kräftigen Achtzylinder. Er leistet
220 KW (300 PS) und gibt 380 Nm Drehmoment zwischen 2.700
und 4.600 U/min an die Kurbelwelle. Die Beschleunigung von
0 auf 100 km/h erfolgt in 7,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit
beträgt sportliche 240 km/h.
Das bekannte 4,2-Liter Triebwerk wurde jüngst einer Frischzellenkur
unterzogen. Die Ventilsteuerung wird nun von einer an der
Motorrückseite angebrachten Steuerkette statt des bisherigen
Zahnriemens übernommen. Der platzzehrende Viscolüfter
wurde durch zwei elektrische Kühlerlüfter ersetzt.
Die Achslastverteilung profitiert von der kompakten Bauweise
des Motors, was der Geländetauglichkeit des Fahrzeug
entgegen kommt.
Ebenfalls weiterentwickelt zeigt sich die sogenannte 4-Level-Luftfederung,
die sich jetzt noch besser den Strassenverhältnissen
anpaßt.
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Audi A2 jetzt mit spar-
samem 1,6-Liter FSI |
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Audis Highlight ist unbestritten der
neue RS 6. Er leistet
faszinierende 331 KW (450 PS). Sein Drehmoment beträgt
beachtliche 560 Nm in einem Drehzahlband von 1.950 bis 5.600
Umdrehungen pro Minute. Die Höchstgeschwindigkeit wird
künstlich auf 250 km/h reduziert. Um so beeindruckender
die Spurt-Werte: Nur 4,9 Sekunden vergehen bis Tempo 100.
Die 200 km/h-Marke wird nach nur 18 Sekunden durchbrochen.
Erreicht wird die Performance mit Hilfe zweier Turbolader,
die von entsprechenden High-Tech-Ladeluftkühlern unterstützt
werden.
Das Fahrwerk zeugt ebenfalls von High-Tech. Dynamic Ride Control
(DRC) lautet die Zauberformel. Eine hydraulische Diagonal-Verstrebung
der Stoßdämpfer soll Nick- und Wankbewegungen der
Karosserie wirkungsvoll eliminieren.
Füllige 18-Zoll-Felgen sorgen für einen sportlichen
Auftritt und bieten zudem ausreichenden Platz für die
Unterbringung einer angemessenen Bremsanlage. Ansonsten hält
sich der große Audi dezent zurück. Außer
einer etwas tiefer heruntergezogenen Frontschürze mit
drei Lufteinlasslöchern und einem unaufdringlichen Heckspoiler
deutet nichts auf den Supersportler hin zumindest nicht
auf den ersten Blick.
Ab Sommer dieses Jahres steht der Audi RS 6 bei den Händlern.
Bei Opel
sorgt die Studie Concept M
für Aufsehen. Der 4,05 Meter lange Van zeigt, wie man
auf kleinem Raum viel Platz schafft. Mit einer Höhe von
1,62 Metern und einem Radstand von 2,63 Metern bietet der
kompakte Opel üppigen Raum für vier Personen.
Der 1,6-Liter Erdgas-Turbomotor leistet stolze 110 KW (150
PS). Dennoch gehört er aufgrund des Gasantriebs zu den
umweltfreundlichsten Aggregaten auf dem Markt. Das ordentliche
Drehmoment von 205 Nm liegt bereits bei 1.980 U/min an. Die
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert die Studie in
9,8 Sekunden. Bei 202 km/h geht ihr die Puste aus.
Der Innenraum zeichnet sich durch hohen Komfort aus. Die Passagiere
nehmen auf vier ausreichend groß dimensionierten Einzelsitzen
Platz. Außerdem erwartet sie ein DVD-Entertainment-System
mit einem 7-TFT-Farbmonitor.
Zahlreiche Ablagemöglichkeiten sowie ein 380 Liter umfassender
Laderaum sorgen auch auf längeren Strecken für angenehmes
Reisen.
Auch ein Minicomputer befindet sich an Bord des Opel. Er kann
als Display benutzt werden, auf dem die Einstellung der Klimaanlage
angezeigt werden kann oder sogar Internet-Verbindungen hergestellt
werden können.
Die Variabilität der Instrumentenanzeige gehört
ebenfalls zu den erwähnenswerten technischen Innovationen.
Das 8,9-Zoll große Display kann frei gestaltet werden.
Wünscht der Kunde eine andere Hintergrundfarbe der Anzeige,
kann er dies vom Opelpartner einfach programmieren lassen.
Peugeot
stellt neben den zwei Concept
Cars RC drei weitere
Weltpremieren vor. Mit dem 206
SW bietet die französische Marke nun endlich auch
im Kleinwagensegment eine Ladeversion an. Nicht ganz so lange
musste auf den 307 SW
gewartet werden. Gut so, denn dieses Fahrzeug bietet erstaunliches.
Als einziger Kombi seiner Klasse beherbergt er drei Sitzreihen,
so dass bis zu sieben Personen in ihm Platz finden.
Das Design ist nicht minder unkonventionell. Das große
Panorama-Glasdach ist nahezu ohne Übergang mit der Frontscheibe
verbunden. Das bringt nicht nur viel Licht in den Raum, sondern
gibt auch optisch eine gute Figur ab.
Bei der Motorenpalette lässt man sich nicht auf Experimente
ein. Die Basis bildet der 1,6-Liter-Benziner mit 80 KW (109
PS). Der 2,0-Liter-Benzinmotor leistet 100 KW (136 PS). Selbstverständlich
ist der 307 SW auch mit den zwei bewährten Common-Rail-Dieselmotoren
lieferbar. Es gibt die 2-Liter-HDI-Triebwerke mit wahlweise
66 KW (90 PS) oder 79 KW (107 PS).
Schon die Grundausstattung des 307 SW kann sich sehen lassen.
An Bord sind neben elektrischen Fensterhebern vorn und Zentralverriegelung
mit Funkfernbedienung auch Klimaanlage, ESP und Notbremsassistent.
Wer möchte, kann den Lifestyle-Kombi auch mit einem Multimedia-Bildschirm
ausrüsten, damit es den Fondpassagieren auf längeren
Reisen nicht langweilig wird.
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Der
Eurovan hört bei
Peugeot auf die Nummer
807 |
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Von ganz anderem Format zeigt sich der
neue Peugeot 807. Der
sogenannte Euro-Van ist eine Gemeinschaftsentwicklung von
PSA (Peugeot und Citroen) und Fiat.
Er tritt die Nachfolge des weltweit 168.000-fach verkauften
806 an, der ebenfalls gemeinschaftlich entwickelt wurde.Seine
völlig neu konstruierte Karosserie weist eine Länge
von 4,73 Metern auf. Bequemen Einstieg garantieren die zwei
seitlichen, auf Wunsch auch elektrisch zu öffnenden Schiebetüren.
Der Innenraum bietet Platz für bis zu acht Personen.
Reisen auf Oberklasse-Niveau diesen Anspruch galt es,
zu verwirklichen. Tatsächlich ist für Luxus unterwegs
gesorgt: Eine für rechts und links getrennt regelbare
Klimaautomatik hält die Innenraumtemperatur stets konstant.
Die Luftmenge für die Fondpassagiere ist individuell
einzustellen.
Auf Wunsch können DVD-Player, großer 16:9 Farbbildschirm
und Infrarotkopfhörer geordert werden.
Für die Sicherheit sorgen sechs Airbags, ESP und Notbremsassistent.
Wer möchte, erhält Xenonlicht, elektronische Einparkhilfe
und Reifendruckkontrolle. Für weiteren Komfort sorgt
das auf Order erhältliche Navigationssystem, dessen Karte
auf dem großen Multifunktionsbildschirm angezeigt wird.
Die völlig neuartige Gestaltung des Cockpits trägt
zum Wohlbefinden bei. Grüne, hintergrundbeleuchtete Rundinstrumente
prägen das Bild. Sie garantieren perfekte Ablesbarkeit
in allen Lichtsituationen.
Ein reichhaltiges Motorenprogramm rundet das Bild ab. Es beginnt
mit zwei kräftigen Vierzylindern: Der 2,0-Liter mit 100
KW (136 PS) und der 2,2-Liter mit 116 KW (158 PS). Souveränen
Antriebskomfort verwirklicht der 3,0-Liter-Sechszylinder mit
150 KW (204 PS).
Dieselfans kommen ebenso auf ihre Kosten: Der 2,0 HDI leistet
79 KW (107 PS) und ein 2,2-Liter HDI mit 94 KW (128 PS) bildet
die Dieselspitze.
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