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Fahrberichte & Tests
 
Skoda Rapid Innenraum, Frontansicht
Skoda Rapid Front

1. Der Rapid-Innenraum ist ausgezeichnet verarbeitet...
2. Auch kompakte Stufenheck-Limousinen können attraktiv sein...
3. Das Skoda-Logo sitzt prominent auf dem Kühlergrill...
4. Das Silber steht dem Tschechen gut zu Gesicht...

 

Der Scoda Rapid im Test
Kleine Stufe
Wer viel Auto und Innenraum für bezahlbares Geld sucht, ist mit dem Skoda Rapid gut bedient. Im Folgenden geht es um die 105 PS starke Benzin-Version mit 1,2 Litern Hubraum und Turboaufladung.

Der Skoda Rapid war der erste Markenvertreter, der die neue Designsprache des tschechischen Labels an den Mann bringen sollte. Da musste er keine große Überzeugungsarbeit leisten — mit den messerscharfen Sicken und Linien wurde er von Beginn an als Charaktertyp wahrgenommen. Entsprechend stolz war Skoda und führte die Limousine in unseren Gefilden ein — wohlwissend, dass viertürige Stufenheck-Modelle in den westlichen Euro-Ländern, also auch in Deutschland, eigentlich nicht vermittelbar sein würden. Zu diesem Zeitpunkt war den Verantwortlichen längst klar, dass sie noch ein Schrägheck im Gepäck hatten und sich daher mittelfristig keine Sorgen um Stückzahlen machen mussten.

 

Auch wenn Kofferraum-Viertürer in unseren Breiten erst ab der Mittelklasse eine reelle Chance haben, ist der Rapid dennoch eine Erfahrung wert. Warum nicht mal gegen den Strom schwimmen und eine Limousine anschaffen mit überschaubarem Budget? Schließlich gibt es den schick gezeichneten Fronttriebler bereits ab wohlfeilen 13.990 Euro. Die hier besprochene 105 PS-Version wird ab 16.190 Euro ausgeliefert und bietet eigentlich alles, was ein zufriedenes Autofahrer-Leben braucht inklusive viel Raum für sämtliche Passagiere. Insbesondere die Beinfreiheit im Fond ist angesichts der Fahrzeugklasse geradezu frappierend — da muss der Passagier schon sehr lange Beine haben, um an die vorderen Lehnen zu stoßen. Bei der Architektur kommt freilich der Sparer durch. Damit keine Missverständnisse entstehen: Der Rapid wirkt weder billig noch schlecht verarbeitet, aber bei den teureren Modellen legen die Verantwortlichen eben eine Schippe drauf in puncto Material-Auswahl. Und dann wirkt das Interieur einfach eine Stufe edler.

 

Der Fahrkomfort im Rapid geht in Ordnung — vernünftig dimensionierte Sitze erweisen sich auch auf längeren Strecken als angenehme Begleiter, das Geräuschniveau lässt keine Klagen aufkommen und die Federung passt mit ihrer geschmeidigen Attitüde ebenso wie die elektrische Servolenkung, die zwar kein Meister des Fahrbahnkontakts ist, es aber auch gar nicht sein will. Bitte keinen Phaeton erwarten, um im Konzern zu bleiben, aber der Rapid ist auch kein Citigo, um mal einen Markenvergleich zu bemühen. Dennoch: Automobile Wunder müssen nicht erwartet werden — dieser Skoda ist ein Funktionsauto. Eines jedoch, das die Interessenten mit der typischen Volkswagen-Präzision durchaus in seinen Bann ziehen kann. Die Sechsgang-Schaltung arbeitet alles andere als sportlich, hakt jedoch nicht im Ansatz. Und der kleine Turbo ist kein Rowdy, aber zieht die Limousine beflissen jegliche Steigungen hinauf und zickt nicht, wenn es einmal einen LKW zu überholen gilt. Dann braucht der aufgeladene und immer angenehm klingende Vierzylinder ein paar Touren mehr, wenngleich er seine — zugegeben bescheidene Drehmomentspitze — bereits ab 1.550 Touren erreicht. Da die Zugkraft aber erst jenseits der 4.100 Umdrehungen abklingt, hängt der Otto gefühlt recht gut am Gas.

 

Dass es den Vätern dieses Konzepts wahrlich nicht um Performance ging, zeigt ein kurzer Blick in die Preisliste. Bei 122 PS ist Schluss auf der Benziner-Seite, wer Selbstzünder bevorzugt, muss mit maximal 105 Pferden auskommen, reicht auch völlig. Für das grüne Gewissen kann man den Rapid auch als "Green Tec" ordern — dann verbraucht er 0,3 Liter/100 km weniger. Vor allem für Wenigfahrer dürften sich die zusätzlichen 400 Euro für die Rekuperationsfunktion und das Start-Stopp-System kaum rechnen. Auf die wichtigsten Komfort-Merkmale wie Klimaanlage und Tempomat müssen Rapid-Kunden keineswegs verzichten, diese kosten aber je nach Line um die 1.000 Euro Aufpreis. Auch bekommen Multimedia- und Technikfans sowohl ein Bildschirm-Navi (990 Euro) als auch Optionen wie Xenonlicht (ab 480 Euro. Wer ein überbordendes Angebot an Assistenzsystemen schon immer als lästig empfunden hat, wird mit einem Lächeln an die Konfiguration des Rapid gehen — der wird nämlich niemals nervig piepsen, wenn man mal eine Linie übertritt oder mal einen Schlenker fährt und das System den Fahrer als vermeintlich müde einstuft. Insofern ist der Skoda Rapid ein bisschen purer als viele anderen modernen Autos, ohne jedoch die üblichen Sicherheitssysteme wie das volle Airbag-Paket oder ESP auf der Strecke zu lassen. Also, auf zum Skoda-Partner — es lohnt sich.



 
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