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Fahrberichte & Tests
 
Seat Leon Heck-Ansicht, Innnenraum
Seat Leon Front-Ansicht

1. Das Alhambra-Interieur gleicht der Sharan-Wohnstube bis aufs Detail...

2. Weit öffnende Schiebetüren machen den Alhmabra zum praktischen Begleiter...

3. Bei Bedarf schluckt der große Van auch mal ein Surfbrett...

4. Der spanische Alleskönner macht einen schicken Eindruck...

 

Im Test: Der Seat Leon
Spaniens Trumpf
Es gibt sogar im Volkswagen-Konzern Alternativen zum Golf. Der Seat Leon ist so eine – sein Markenzeichen: rassiges Design. Im Folgenden geht es um die 125 PS starke Otto-Variante.
E

s muss nicht immer Golf sein – völlig richtig. Doch es darf ruhig die gewohnte Volkswagen-Qualität sein, ist ja klar. In diesem Fall sollte man einen Besuch beim Seat-Händler einplanen. Der stellt dem Interessenten gerne den Kompaktklässler Leon vor. Das ist ein zackig gestalteter Segmentvertreter mit einer gehörigen Portion Individualismus. Das scheinen die Kunden inzwischen auch zu würdigen; zwar tendieren sie noch immer eher zur sachlich geprägten Marke Skoda, aber die Spanier holen auf. So wurden im Laufe dieses Jahres zwar noch rund 10.000 mehr Octavia als Leon auf die Straße gelassen – aber mit fast 34.000 Exemplaren hat er alle anderen Importeure hinter sich gelassen und ein wahrlich gutes Ergebnis hingelegt. Was macht unteren Mittelklässler so attraktiv? Es ist die Mischung aus ansprechendem Design und der ausgeprägten Solidität.

 

Viele Kunden wissen eben, dass unter dem schick anzusehenden Kleid der modulare Querbaukasten des Wolfsburger Konzerns steckt und damit ein ordentliches Stück Ingenieurkunst. Das merkt man dem Leon auch schon auf den ersten Metern an. Unter der Haube des Testwagens werkelte der 1,4 Liter große Direkteinspritzer-Turbo. Mit 125 PS ist der Fronttriebler zwar kein Biest auf der Straße, aber kommt durchaus hurtig vom Fleck. Dabei klingt der Vierventiler bis in hohe Drehzahlbereiche hinein kultiviert und wird demnach niemals störend. Es muss nicht immer Diesel sein: Der würde bei gleicher Leistung vielleicht 80 bis 100 Nm mehr auf die Kurbelwelle wuchten, doch die 200 Nm des Einspunktvierers tun es auch. Zumal die volle Zugkraft bereits ab 1.400 Touren zur Verfügung steht und erst jenseits der 4.000 Umdrehungen wieder abflaut. Entsprechend leichtfüßig gleitet der Vierzylinder durch das Band und bereitet Fahrspaß.
Ein knackiges Sechsgang-Getriebe passt zu dem Südeuropäer; dazu gesellt sich eine präzise Lenkung mit elektrischer Servounterstützung. Beim Fahrwerk gelang den Verantwortlichen ein feiner Kompromiss: Der Seat ist straff genug, um dem Fahrer einen Ausflug ins Kurvige zu versüßen – aber federt doch so kommod, dass auch lange Strecken klaglos abgespult werden können. Kurze Wellen pariert die Dämpfung feinfühlig, lange Patzer – typisch für Autobahnen – hält sie nahezu komplett aus der Fahrgastzelle.

 

Apropos Fahrgastzelle. Die Innenarchitekten gaben sich alle Mühe, den Leon nicht wie einen Golf aussehen zu lassen. Und sie hatten Erfolg damit. Vor allem der eigenständig aufgebaute Armaturenträger verleiht dem Kompakten einen individuellen Charakter, wenngleich manche Schaltergruppen ihre Verwandtschaft kaum verleugnen können. Wer nicht um die Verbindung weiß, wird aber nicht zwingend etwas ahnen – zumal auch das Layout um das Zentraldisplay herum eine völlig eigene Note besitzt. In puncto Bedienung wie Übersichtlichkeit rangiert der Spanier dennoch auf Augenhöhe mit dem Wolfsburger Evergreen. Auch die Multimedia-Fraktion kommt auf ihre Kosten und vermisst keinen Zentimeter TFT-Fläche. Informationsaustausch findet demnach nicht nur auf dem Monitor in der Mittelkonsole statt, sondern je nach Wunsch auch per Farbbildschirm zwischen den beiden Instrumenten-Rundskalen.

Und sonst? Großzügige Platzverhältnisse machen den Leon zu einem geschmeidigen Tourer; auch im Fond kann man längere Strecken ohne Probleme abspulen. Straffe, konturierte Stühle sorgen für Wohlfühl-Stimmung und angemessenen Komfort an Bord. An der Materialauswahl merkt man die Herkunft des Allrounders übrigens schon: Alles macht einen wertigen und solide verarbeiteten Eindruck, dahinter müssen einfach die Autospezialisten aus Niedersachsen stecken.

 

Gute Arbeit kostet auch gutes Geld – der Leon wird nicht billig, aber absolut fair eingepreist. Ab 14.990 Euro startet das Basismodell mit 86 PS als SC – die hier besprochene Variante mit dem 1,4-Liter-Benziner und 125 PS erfordert mindestens 20.850 Euro zu Buche. Dafür rollt der stärkere Benziner stets in der Ausstattungsline „Style“ an, die bereits viele wichtige Features ab Werk besitzt. Dazu gehören neben der vollen Sicherheitsausrüstung und Klimaanlage auch Dinge wie Bluetooth-Freisprechanlage, Leichtmetallräder sowie eine gehobene Radioausrüstung inklusive Audiostreaming und Tempomat. Eine kleine Besonderheit am Leon ist, dass für ihn als erste Kompaktklasse im Konzern LED-Vollscheinwerfer verfügbar waren – gegen 1.190 Euro Aufpreis. Ein integriertes Navigationssystem ist bereits ab 690 Euro lieferbar; beachtlich auch das bestellbare Arsenal an Assistenten: Gegen 560 Euro Aufpreis beispielsweise bremst der Leon im Falle einer drohenden Kollision autonom und erhält einen aktiven Tempomat. Fernlicht- und Spurassistent wandern gegen 300 Euro Aufpreis an Bord.



 
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