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Die
Tiefphase von Opel ist längst vorüber.
Jene langweiligen Kreationen der Neunzigerjahre,
die der Konzern allerdings auch noch ins neue
Jahrtausend schleppte, sind Schnee von gestern.
Nur der Vectra hielt sich als letztes Relikt dieser
Strömung hartnäckig wie eine Wolke,
welche als Schönheitsfehler am blauen Himmel
klebt und die Stimmung trübt. Doch Rettung
ist in Sicht der Insignia wird ja bald
kommen. Mit Gardemaß (4,83 Meter Außenlänge)
und viel Technik möchte man gerne auch den
einen oder anderen zum Wettbewerb abgewanderten
Omega-Fahrer wiedergewinnen. Besonders stolz sind
die Rüsselsheimer auf das neue adaptive Lichtsystem
mit neun Lichtkegel für verschiedene Fahrsituationen.
Und natürlich darauf, das sämtliche
Triebwerke die Euro 5-Norm erfüllen. Vierzylindrig
und mit 115 PS geht es los, das Topmodell wird
den aufgeladenen 2,8-Liter-V6 mit satten 260 PS
tragen. Drei neue Zweiliter-Commonrail-Selbstzünder
zwischen 110 und 160 PS vervollständigen
das Motorenangebot vorerst. Man spricht bereits
von stärkeren Aggregaten sowie von "EcoFLEX"-Spritspar-Varianten,
um etwas für die CO2-Bilanz zu tun.
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| Hübscher
Dynamiker auf Kundenfang... |
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Sofort erhältlich dagegen
ab dem Serienstart im November werden Allrad-Versionen
sein, die sich durch besondere Fahrdynamik auszeichnen
sollen. Und damit sich der neueste Opel problemlos
auf verschiedene Straßenverhältnisse
einstellen kann, gibt es freilich eine elektronische
Dämpferregelung. Von der ganz dynamischen
Sorte ist übrigens auch das Design; ein bisschen
Coupé, eine ausgeprägte Sicke in Sichel-Form
(das ganze Fahrzeug flankierend) und ein Schuss
Opel-Charakteristik im Grill wie am Heck erzeugen
einen ganz neuen Cocktail aus eleganter Zurückhaltung,
Sportlichkeit und Markenidentität. Polarisierend
indes rollt der neue Deutsch-Amerikaner mitnichten
an schließlich soll der Insignia
Volumen machen und setzt daher eher auf Mainstream-Optik.
Am 22. Juli feiern Schräg- und Stufenheck-Limousine
Weltpremiere auf der Autoshow in London. Der Kombi
wird später nachgereicht. Die Entwicklung
der Mittelklasse übernahm das Technikzentrum
von GM Europe in Rüsselsheim, wo er selbstverständlich
auch vom Band rollen wird. Laut Spekulationen
liegt Einstiegspreis in der Gegend um 22.000 Euro
für genauere Zahlen müssen sich
Interessenten noch etwas gedulden.
Fazit: Mit
dem Insignia wird ein interessanter Mittelklässler
samt attraktiven Motoren, viel Technik und schickem
Design die Bühne betreten. Dann ist Opel
durch die Bank gut aufgestellt und vertritt eine
durchaus emotionale Modellpalette.
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