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Fahrberichte & Tests
 
Mercedes SLK Front, Innnenraum
Mercedes SLK, Heck

1. Das sportive Cockpit verwöhnt mit bester Materialanmutung...

2. Der aktuelle SLK baggert mit schneidiger Optik und gefällt...

3. Trotz Menüsysteme: Eine praktische Zehnertastatur bleibt erhalten...

4. Markante Rückleuchten in LED-Technik schaffen Wiedererkennungswert...

 

Mercedes SLK 250
Vertrauter Zwofuffziger
Der SLK ist die günstigste Möglichkeit, in die Mercedes-Cabriowelt einzutauchen. Es muss ja nicht immer der starke Sechszylinder sein – auch die aufgeladenen Basistriebwerke mit 1,8 Litern Hubraum sorgen für ordentlich Bewegung. Der folgende Autotipp klärt, wie sich ein SLK 250 anfühlt.
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ichtig, 250 ist bei Mercedes eine reichlich traditionelle Zahl. Schon in den Sechzigern waren Zweifuffziger-Eigner nobel unterwegs – natürlich mit sechs Zylindern. Halt, da war was! Sechs Zylinder hat ein SLK 250 nämlich nicht, stattdessen deren vier. So weit ist es schon gekommen infolge des Downsizing: Wenn der Sprit immer teurer wird, muss der Verbrauch halt sinken. Außerdem müssen die Hersteller um jedes Gramm CO2 kämpfen, denn wer um das Jahr 2020 herum nicht deutlich unter 100 g/km Durchschnittsausstoß vorweisen kann, wird von der EU zur Kasse gebeten. Aber es ist ja auch schön für die Verbraucher, spritsparende Modelle mit viel Performance zu bekommen. Ein Blick in die Technischen Daten des SLK 250 lässt alte Hubraum-Hasen zunächst aufschrecken – er hat nur 1,8 Liter Volumen. Aber keine Sorge, der Rest der Angaben kann sich sehen lassen. Ganze 204 PS presst der Turbo aus den vier Töpfen und ist in puncto Sound auf sportlich getrimmt. Schon die ersten Meter trösten über die beiden fehlenden Kolben hinweg.

 

Energisch nimmt der kompakte Roadster Fahrt auf, wobei er andererseits auch fast ein bisschen brav anmutet. Der Grund ist schnell ausgemacht: Trotz Zwangsbeatmung verharrt die Drehmoment-Kurve lange Zeit auf einem Plateau (310 Nm), was die Leistungsentfaltung geradezu unspektakulär macht wie bei einem hubraumgrößeren Sauger. Kein Turboloch, kein Tritt ins Kreuz. Der Blick auf die emporschnellende Tachonadel jedoch hinterlässt keinen Zweifel über den kräftigen Anzug des Hecktrieblers. Deutlich unter sieben Sekunden soll der Stuttgarter auf Landstraßentempo sein, bei knapp unter 250 km/h endet der Vortrieb. Besondere Aufmerksamkeit soll dem Fahrwerk gelten, denn der Mercedes ist ein ausgeprägter Sportler. Mit knapp unter 1,5 Tonnen Leergewicht geht er für heutige Verhältnisse als eher leicht durch. So fühlt sich der Hecktriebler auch an, wenn er straff und fest durch Kurven wieselt auf den 245er-Pneus im 17 Zoll-Format. Das hält ihn dennoch nicht davon ab, hinreichend geschmeidig über Bodenwellen zu rollen, so dass auch eine komfortable Komponente im Spiel ist.

 

Auch das Gestühl macht mit: Die Polster sind stramm, aber doch kommod. Lange Strecken mit dem SLK sind kein Problem, auch wenn er sitzt wie ein feiner Maßanzug statt verschwenderischen Platz zu offerieren. Feine Applikationen in Alu-Optik strahlen hohe Solidität aus – der kleine Benz ist wahrlich perfekt verarbeitet. Und intuitiv bedienbar überdies. Zwar geizen die Untertürkheimer keineswegs mit Menüpunkten, aber lassen dem User andererseits immer noch genug Tasten übrig, um die wichtigsten Funktionen sofort ansteuern zu können. Das Paneel für die Klimatisierung liegt griffgünstig zur Hand, und eine Knöpfchenleiste für das Alltägliche ist direkt darüber angebracht. Zudem installierten die Verantwortlichen eine Zehnertastatur, damit man beim Senderwechsel nicht aufwendig durch die Ebenen zappen muss.

Doch wie steht es um die ureigene Disziplin eines offen Autos – dem Fahren ohne Dach? Per Knopfdruck fallen die (metallenen) Hüllen; übrigens ist das im O-Ton genannte "Variodach" auf Wunsch reichlich innovativ. Dessen Glasscheibe lässt sich nämlich auf Knopfdruck tönen wie einst beim edlen und teuren Maybach. Stichwort teuer: Mit 2.606 Euro für die "Magic Sky Control" ist das Zauberglas auch nicht gerade günstig. Gut, doch reden wir über Wind. Ganz so böse wie ein englischer Klassiker aus den Sechzigern geht es natürlich nicht zu, aber Frisuren zerstören kann der schneidig gezeichnete Mercedes schon. Aber bitte kein Windschott – mit einem Cabrio angemessen unterwegs zu sein, heißt: Scheiben komplett unten. Für Frierende bietet der Benz vielfältige Möglichkeiten von warmen Luftströmen.

 

Beim Thema Sicherheit und Technik gingen die Schwaben keine Kompromisse ein. Jeder SLK rollt mit den wichtigsten Geschützen vom Band, zu denen nicht nur die volle Airbagausrüstung und ESP gehören; crashaktive Kopfstützen sind unabdingbar bei einem Cabrio, wenn man schon keinen Überrollbügel hat. Ausgeklügelte Bremsfunktionen tragen zur aktiven Sicherheit bei: Das System erkennt beispielsweise, wenn der Fahrer abrupt vom Gas geht und legt die Bremsbeläge dann bereits an die Scheiben. Ungemein praktisch ist die Hold-Funktion. Einfach an der Ampel das Pedal durchtreten, und der Wagen bleibt arretiert, bis wieder angefahren wird. In Puncto Fahrerassistenz ist natürlich etwas Budget gefragt – mit einem 2.320 Euro teuren Paket sind die dicksten Brocken abgegolten: Neben dem aktiven Tempomat gibt es freilich Spurhalte-Warner wie Totwinkel-Alarm. Und nicht zu vergessen die Presafe-Bremse mit vollautomatischer Verzögerung im Falle einer drohenden Kollision. Sie arbeitet zweistufig und leitet zunächst eine moderate Bremsung ein, um den Fahrer aufzurütteln. Falls dieser dann noch immer nicht reagiert, wird der volle Bremsdruck aufgebaut.

 

Ab 42.334 Euro bekommt man den SLK 250 mit einer durchaus satten Ausstattung. So gibt es Klimaanlage, Radio, Tempomat und das elektrische Verdeck in Glasausführung serienmäßig. Dass zum effizienten Downsizing-Konzept selbstredend auch eine Start-Stopp-Anlage gehört, liegt auf der Hand. Ohne Frage bietet Mercedes für den jüngsten SLK auch den pfiffigen Airscarf an zur Wärmung des Nackens beim herbstlichen Offenfahren – 487 Euro extra. Ein Muss sind Navigationssystem (ab 952 Euro) sowie Xenonscheinwerfer mit variabler Lichtverteilung. Was LED-Technik angeht, bleibt es zunächst bei den Tagfahrleuchten. Außerdem strahlen den Betrachter nachts markante Dioden-Rücklichter an, um dem kantigen Roadster Wiedererkennungswert zu verschaffen. Bei Tageslicht gelingt das sowieso.



 
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