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Fahrberichte & Tests
 
Jaguar XJR Heck-Ansicht, Inneraum
Jaguar XJR Front-Ansicht

1. Viele Knöpfchen im Mazda 6 erfreuen den Technik-Fan, die Verarbeitung ist sauber...

2. Der Mazda 6 zählt zu den elegantesten Mittelklassen auf dem Markt...

3. Markantes Leuchten-Design ist bei Mazda Pflicht...

4. Der Topbenziner trägt Doppelrohr...

 

Mazda 6 im Test
Ein bisschen Emotion
Mazda ist längst nicht mehr der emotionslose Funktionsauto-Hersteller von vor ein paar Jahren. Spätestens seit Einführung des CX-5 entscheidet das Auge mit beim Kauf – und das gilt auch für den Mazda 6, um den es im Folgenden geht.

Fs ist als Importeur nicht einfach, in Deutschland ein Mittelklasse-Modell nach konventionellem Muster zu platzieren, sprich Limousine oder Kombi. Viele Privatkunden sind längst umgestiegen auf die immer noch von Generation zu Generation wachsenden Kompakten oder gleich auf ein anderes Fahrzeugkonzept – das SUV lässt grüßen und wird immer populärer. Und der gewerbliche Markt wird zu großen Teilen von den hiesigen Herstellern kontrolliert. Wer sich also dem Wettbewerb stellt, muss ein überzeugendes Angebot im Köcher haben. Da empfiehlt es sich, bereits beim ersten Eindruck zu punkten. Das gelingt in der Regel über das Design, und da gilt für den noch jungen Mazda 6 das gleiche wie für alle anderen seit Ende 2011 auf den Markt getretene Markenvertreter: Die Gestalter haben ganze Arbeit geleistet.

Was Mazda etwas kompliziert als KODO-Designsprache erklärt, wirkt auf den Verbraucher einfach schnittig und gleichzeitig elegant. Vor allem die Limousine ist ein richtiger Hingucker und sieht schon im Stand schnell aus. Grund genug, statt der längst zum Mainstream gewordenen Selbstzünder mal den stärksten Benziner unter die Lupe zu nehmen. Es gibt immerhin 192 PS aus zweieinhalb Litern Hubraum, traumhaft. Die Japaner scheinen es schon als Downsizing genug zu empfinden, dass keine Sechszylinder zum Einsatz kommen, obwohl hier einer passen würde. So muss man eben mit einem obenherum zumindest rauchig klingenden Vierzylinder Vorlieb nehmen, auch nicht schlecht. Kombiniert mit einer effizient arbeitenden Wandlerautomatik – das Getriebe wurde neu entwickelt und glänzt durch eine besonders aktive Überbrückungskupplung, um den Kraftstoffkonsum im Keller zu halten – wird der 4,86 m lange Schönling zum ausgeprägten Kilometerfresser.

 

Okay, wilde Rennen gewinnt er weder an der Ampel noch auf der Autobahn, aber sein Antritt ist hinreichend kräftig. Der Automat landet in der Regel die richtigen Übersetzungstreffer, und das macht er so, dass die Insassen wenig davon mitbekommen. Volle Punktzahl für die Tourer-Disziplin also, auch wenn die Ingenieure es mit der Dämpfung zuweilen fast ein bisschen zu sportlich meinten. Hinzu kommen Riesenräder der Dimension 225/45 19 – da lässt sich der eine oder andere Gullideckel nur mühevoll ausblenden. Dafür zirkelt der Fronttriebler leichtfüßig und willig um die Ecken, da ist Freude auf dem kurvigen Weg zur Autobahn vorprogrammiert. Auf der schnellen Piste überzeugt der Japaner mit sattem Geradeauslauf sowie sensiblem Ansprechen der Federung auf die dort typischen Unebenheiten.

 

Außerdem bietet der Fond ein geräumiges Plätzchen – vor allem für langbeinige Personen. Keine Sorge, selbst wenn sich zwei großgewachsene Passagiere hintereinander niederlassen, muss sich niemand einschränken. Die ausladenden Ledersitze des Testwagens fühlen sich zudem gut an – viel bequemer geht es sogar in höheren Fahrzeugklassen kaum zu. Und auch kaum übersichtlicher. Keine Experimente bei der Cockpitgestaltung und damit auch nicht beim Anzeigekonzept lautet das Motto. Klassische Rundinstrumente geben Aufschluss über Drehzahl wie Geschwindigkeit; und richtet sich der Blick auf die Mittelkonsole, fällt dieser geradezu schnurstracks auf den TFT-Monitor, der in der Hauptsache für die Anzeige der Straßenkarte herhalten muss. Das (übrigens serienmäßige) Navigationssystem setzt auf eine TomTom-Lösung auf und leistet entsprechend gute Dienste.

 

Mit 36.090 Euro steht der stärkste Mazda 6 in der Preisliste und darf somit als wohlfeil durchgehen. Denn er lässt kaum Wünsche offen – sogar das Automatikgetriebe zählt zur Grundausstattung. Neben den in dieser Klasse selbstverständlichen Features wie Freisprechanlage, Klimaautomatik, Rückfahrkamera oder Tempomat bietet die Limousine darüber hinaus schlüsselloses Schließsystem, Sitzheizung, Spurhalte-Assistent sowie adaptives Xenonlicht. Für autonomes Bremsen sowie eine aktive Geschwindigkeitsregelanlage werden indes 1.200 Aufpreis fällig. Auch für elektrisch verstellbare Ledersitze verlangt der Hersteller mindestens 1.800 Euro extra. Keinesfalls diskutieren muss man über sämtliche Effizienz-Funktionen wie Rekuperation und Start-Stopp-System. Wenn Mazda dem Kunden schon ein bisschen Hubraum gönnt, muss die Peripherie es eben wieder herausreißen. Und mit 148 g CO2/km ist der 192 PS-Schönling, der lediglich 1,4 Tonnen auf die Waage bringt, nicht schlecht unterwegs. Damit hat er sich das bei Mazda für Effizienz stehende „Skyactive“-Label redlich verdient.



 
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