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Fahrberichte & Tests
 
Jeep Wrangler, Rubicon, Heck-Ansicht, Innnenraum, Cockpit
Jeep Wrangler, Rubicon, Front-Ansicht

1. Bequeme Sessel sorgen für Komfort im Wrangler...

2. Der Wrangler Unlimited macht auf Abenteuerer und sieht echt gut aus

3. Der Jeep-Schriftzug ist immer präsent..

4. Weiß mit schwarzen Felgen steht dem Wrangler richtig gut

 

Jeep Wrangler im Test
Benzin im Tank
Das Urgefühl gibt es bei Jeep auch heute noch – mit dem Wrangler. Und wer wenig emotionales Dieselnageln verachtet, bekommt ihn auch mit feinem Sechszylinder-Benziner. Um den geht es im Folgenden.
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iesel und Geländewagen passen ja eigentlich ganz gut zusammen. Vor allem das kräftige Drehmoment im unteren Drehzahlbereich kann dabei helfen, die Fuhre mit feiner Dosierung über widerspenstige Hindernisse zu bugsieren. Doch dagegen steht der Sound. Am Ende klingt der Selbstzünder ja doch nicht so attraktiv – mit Monsterdrehmoment oder ohne. Und ob der Diesel nun gut oder schlecht gedämmt ist, mehr oder weniger Laufkultur bietet – der Sechszylinder-Benziner kann es einfach besser. Und wenn man sich mit einem Wrangler schon dem urigen Jeep-Vergnügen hingibt, dann soll er auch von einem Ottomotor angetrieben werden, so war es früher ja auch.


Fahren die Kunden des rustikalen Kraxlers eigentlich ins Gelände oder analog zu fast allen anderen 4x4 eher auf die Flaniermeile? Wie auch immer, für letzteres eignen sich sämtliche Ausführungen. Besonders in den bunten Farben gelb oder rot wirkt der Wrangler richtig stylisch und passt vor jeden Designerladen. Wer allerdings befestige Wege verlässt, sollte zum Rubicon (jedoch ausschließlich als Selbstzünder) greifen. Der bietet manches Schmankerl, über das man sich im tiefen Gelände freut. So lassen sich die Frontstabilisatoren per Knopfruck entkoppeln, was die Verschränkungsfähigkeit drastisch erhöht. Und neben der Geländeuntersetzung gibt es zwei Sperrdifferenziale, darüber hinaus einen Stahl-Unterfahrschutz – sicher ist sicher.


Doch nichtsdestotrotz ist die Haupt-Spielwiese der Wrangler-Kunden erwartungsgemäß die Straße. Und dort erfrischt der ausgefallene Ami mit einer Mischung aus typischen Gepflogenheiten eines Ur-Geländewagens sowie und einer gesunden Portion Langstrecken-Komfort. Insbesondere die mit großem Radstand (über 50 Zentimeter mehr als der Zweitürer) gesegnete, viertürige Unlimited-Version versteht es, schlaglochgepflasterte Bahnen wirkungsvoll glattzubügeln. Souverän rollt der archaisch aussehende 4x4 selbst durch die ärmsten Kommunen des Ruhrgebiets und lässt die Insassen gar im Falle aggressiver Querfugen nahezu unbehelligt. Richtig gut funktioniert die Autobahn: Mit Nachschwung nimmt der raue Bursche, der ja innen doch irgendwie einen weichen Kern hat, weitläufige Wellen und schwebt samtig über dem Asphalt.

 

Nur bitte keine Sportlichkeit verlangen, da muss der Kultkraxler passen. Die Lenkung ist eher Peilung – ja und? Zum schnellen Fahren gibt es andere Autos, hier genießt man Federungskomfort, Kultstatus und üppiges Raumangefühl – das alles gleichzeitig können nicht viele Autos bieten. Und seinen Freizeitwert unterstreicht der Wrangler spätestens, wenn die Hinterbänkler statt Dachhimmel echtes Himmelblau in Augenschein nehmen können. Zwar muss ordentlich gefriemelt werden, bis es so weit ist – doch Schwamm drüber, elektrisch kann jeder.


Wie macht sich denn nun der 3,6 Liter große Sechszylinder? Immerhin handelt es sich um den recht frisch entwickelten Pentastar, der dem Wrangler satte 284 statt ehemals 199 PS einhaucht. Zusammen mit der seidenweich agierenden Fünfstufen-Wandlerautomatik avanciert der geschmeidige Antriebstrang zu ersten Wahl, wenngleich so mancher Kunde mit Blick auf das Spritbudget zum Diesel (200 PS) wird greifen müssen, der ja nun auch alles andere als schlecht ist. Ein hektischer Sprinter wird aus dem 3.6 natürlich nicht – Gewicht und Luftwiderstand bremsen ihn ein. Das Werk gibt ihm 8,9 Sekunden bis Landstraßen-Tempo – für einen kantigen 4x4 aber noch drahtig.


Übersichtlich-schnörkellose Instrumente sowie ein nüchtern gestaltetes Armaturenbrett zeigen, dass der Jeep im Grunde seines Herzens ein ehrliches Arbeitsgerät ist – so sehr er heute auch als Kultstar gefeiert wird. Eines jedoch, dass auf moderne Gimmicks nicht verzichten mag, urig hin oder her. Dinge wie Bildschirm-Navigationssystem, Soundsystem oder Tempomat werden hier ebenso begehrt wie Freisprechanlage oder Sitzheizung. Mindestens 39.300 Euro kostet der V6 und ist damit exakt so teuer wie der Diesel mit Automatik (Sahara-Ausstattung inklusive Glas- statt Steckfenster in Kunststoff). Ganz so selten wie vermutet ist der Sechsender übrigens nicht – laut Kraftfahrt-Bundesamt beträgt der Anteil unter den Unlimited-Versionen etwa ein Drittel. Das beste Drittel sozusagen.



 
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