|
Auffallen
dürfte er gewiss, der Dodge Caliber, alleine
schon durch sein außergewöhnliches,
fast martialisch wirkendes Äußeres,
einer interessanten Mischung aus SUV und Kompaktklasse.
Im Rückspiegel vorausfahrender Verkehrsteilnehmer
wird sein markanter Fadenkreuzgrill mit Dodge-Emblem
ab der Markteinführung am 10. Juni zu sehen
sein. Ob er damit seine Konkurrenten auch auf
die Hörner nehmen kann, bleibt abzuwarten.
Ein Blick auf die Motorisierungen hilft dabei:
Hier wird im Gegensatz zur Außenhülle
(deutsche) Hausmannskost geboten, wobei bereits
die Basis beachtliche Leistung bietet. Zur Markteinführung
stehen insgesamt drei Motoren zur Auswahl, die
jeweils mit drei verschiedenen Getrieben kombiniert
werden. Die Basis stellt ein 150 PS starker 1,8
Liter Vierzylinder Benzinmotor mit 5-Gang-Schaltgetriebe,
6 PS mehr leistet der 2,0 Liter, der serienmäßig
mit einem stufenlosen Automatikgetriebe (CVT)
zusammenarbeitet. Beide Motoren sind Neuentwicklungen
und stammen aus der DaimlerChrysler-Weltmotorenfamilie.
Ergebnis des vor einiger Zeit abgeschlossenen
Kooperationsvertrags mit VW ist der 2,0 Liter
Dieselmotor mit 140 PS: Es ist der aus der VW-Modellpalette
bekannte TDI, hier mit 310 Nm Drehmoment und kombiniert
mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe.
 |
 |
| |
| Wuchtige
Erscheinung für sein Segment.. |
|
 |
|
Richtig interessant wird
es, wenn man die Preise betrachtet, denn nirgendwo
sonst bekommt man derzeit mehr PS pro Euro in
diesem Segment als mit dem Caliber. Zwischen 14.990
und 20.090 Euro ist der quirlige Kompakte mit
den drei Paketen S, SE und SXT gelistet und bietet
damit schon serienmäßig eine umfangreiche
Ausstattung. Neben bekannten Features wie ESP,
Reifendruck-Kontrollsystem, Airbags für Fahrer-
und Beifahrer, Bremsassistent und je nach
Paket unterschiedlich flexiblen Sitzsystemen
gibt es außerdem nützlich-verspielte
Detaillösungen, welche den amerikanischen
Charakter des Caliber unterstreichen. Dazu gehören
beispielsweise die aus ihrer Halterung zu nehmende
Fondleuchte, die fortan als aufladbare Taschenlampe
genutzt werden kann, die Chill Zone Box®
genannte Getränkekühlbox für vier
0,5 Liter-Flaschen oder die beleuchteten Cupholder.
Deutlich spitzer wird der zum Modelljahr 2007
in den Staaten angekündigte Dodge Caliber
SRT-4 seine Hörner tragen: 300 PS und eine
Beschleunigung von unter sechs Sekunden für
den Standardsprint sind ein noch größeres
Kaliber, das hierzulande den Fahrern der etablierten
sportlichen Kompakten vom Schlage Golf R32 und
Co. den Angstschweiß auf die Stirn treiben
wird; eine Markteinführung in Deutschland
vorausgesetzt.
Der Dodge Caliber ist eine interessante Alternative
auf dem deutschen Markt, momentan einzigartig
in Styling und Preis. Welchen Marktanteil sich
der Außenseiter hierzulande erkämpfen
kann, bleibt dabei die spannendste Frage.
|